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Esslinger Wochenmarkt Historie

Die Geschichte des Esslinger Wochenmarktes

 

Heute beschicken rund 55 Händler den Esslinger Marktplatz in der historischen Altstadt.

Auf einer Fläche von knapp 3000m² reichen sich lokale und regionale Bauern und Händler die Hand. Überregi-onale Beschicker kommen noch dazu. So haben wir ein breit gefächertes Angebot an erstklassigen Waren, die Esslinger Bürger und Kunden aus dem Umland begeistern.

 

Historie des Esslinger Wochenmarktes

Die Tradition des Esslinger Wochenmarktes liegt lange Zeit zurück und ist urkundlich belegt.

Am 26. Juli 866 nimmt König Ludwig (der Deutsche) die Esslinger Vitaliszelle in seinen Schutz und trifft Bestimmungen über den Markt. Zwar ist - laut Esslinger Zeitung - in diesem Dokument davon die Rede, dass er schon zur Zeit unseres überaus berühmten Großvaters Karl stattgefunden habe. Belege dafür gibt es aber leider nicht, denn bisher ist keine Urkunde über die Verleihung des Marktrechtes aufgetaucht, wie man insgesamt recht wenig über die Esslinger Handelsplätze.

Es ist die Rede von dem damaligen Standpunkt des Marktes. Es wird ein Königliches Schriftstück beschrieben, dass den Markt innerhalb des Klosterbezirks - also zwischen Kirche und Wohn- bzw. Wirtschaftsgebäuden beschreibt. Man schließt daraus, dass die Bewohner der Zelle auf diesem Markt einen Teil der landwirtschaftlichen Erzeugnisse verkauften die ihnen von den Zehntpflichtigen geliefert werden mussten - und zwar jenen Teil, den sie nicht selbst verbrauchten. 

Der Markt war also gegründet worden, um die wirtschaftliche Lage der Zelle zu verbessern. Doch wurden wohl nicht nur Lebensmittel gehandelt. Da im Laufe der Zeit die Lebensansprüche der Kleriker wuchsen, bot man auch kostbare Stoffe, Glocken, Glasfenster, Kleidungsstücke, Salz und Gewürze, also Artikel feil "die die bäuerliche Bevölkerung aus der Umgebung nicht beschaffen konnte".

Somit wurde Esslingen zur Anlaufstelle für Handwerker und Fernhändler. Dies wurde zur großen Bedeutung für den Ort Esslingen, die das Wachstum zur Stadt wesentlich beeinflusste.

Esslingen hat durch den Wochenmarkt  zu einem ständig aktiven wirtschaftlichen Mittelpunkt der Umgebung werden können.

Gehalten wurde der Markt schon früher stets an einem Wochentag. In einer Holz-Ordnung von 1523 ist von zwei Markttagen die Rede - und zwar am Mittwoch und Samstag.

Über den Ort der Markthandlung ist nicht allzu viel bekannt. Es wird vermutet, dass es innerhalb der Zelle bald zu eng wurde, weshalb man den Markt vor den Kirchenbezirk verlegte. Wann das war, weiß man nicht. Es wird aber vermutet, dass hier das ganze Mittelalter hindurch der Kleinhandel statt fand.

Man gehe davon aus, dass der heutige Rathausplatz lange Jahre "Hauptmarktplatz" der Stadt war. Denn der heutige Marktplatz war bis zum Abriss des Katharinenspitals im Jahr 1811 vollständig bebaut.


>> Quelle: Esslinger Zeitung

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